Die Sieben Weltwunder der Antike:

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Die Pyramiden von Gizeh | Die Hängenden Gärten der Semiramis | Das Bildnis des Zeus in Olympia

Der Artemistempel in Ephesos | Das Mausoleum von Halikarnassos | Der Koloß von Rhodos

 Der Leuchtturm von Alexandria

Die Sieben Weltwunder,
die bedeutendsten und beeindruckendsten Bauwerke des Altertums,
wurden um 130 v. Chr. erstmals von dem Schriftsteller Antipatros von Sidon beschrieben.
Eigentlich war diese Beschreibung aber eher eine Art Reiseführer für gebildete Griechen,
der die gewaltigen Bauwerke beschrieb, die an den damals bekannten Handelswegen lagen.

Warum 7 Weltwunder?

Bei vielen Völkern der Antike galt die 7 als heilige Zahl.
In der babylonischen und ägyptischen Philosophie, nahm sie als Summe der beiden Lebenszahlen 3 (Vater, Mutter, Kind) und 4 (die Himmelsrichtungen) eine Sonderstellung ein. Für Pythagoras war die Sieben ebenfalls von besonderer Bedeutung als Summe von 3 und 4, da Dreieck und Viereck den Mathematikern der Antike als vollkommene Gebilde galten.
Auch bei den Juden kam der Sieben eine große Bedeutung zu. Mit der im 1. Buch Mose aufgestellten Behauptung Gott habe die Welt in 6 Tagen erschaffen und am siebenten ruhte er, zog die 7 bald auch bei den Christen als heilige Zahl ein.

So wurden seit dem Altertum viele Siebenheiten gebildet:

Eine der ältesten Siebenheiten sind die Sieben Weltwunder.
Die älteste vollständige Überlieferung findet sich in einem Epigramm des Antipatros von Sidon (2. Jhd. v.u.Z.), als eine Art Reiseführer des Altertums. Hier wurden aber nur Wunder aufgenommen, die noch zu besichtigen waren, deshalb findet sich der Turm zu Babel nicht in der Liste, er war schon verfallen. Ursprünglich wurden die Stadtmauern von Babylon erwähnt, durch Gregor von Tours wurde aber im 6. Jahrhundert der Leuchtturm von Alexandria aufgenommen.
Im Laufe der Zeit widerfuhr der Liste eine vielfältige Wandlung, endgültig fixiert wurde sie erst in der Renaissance- und Barockzeit. Die Begeisterung für die Sieben Weltwunder war nicht von Dauer, die Bauwerke, bis auf die Pyramiden, verfielen und gerieten so in Vergessenheit. Die Araber entdeckten aber später die alten Schriften wieder, studierten sie und retteten so das Wissen über die Weltwunder.

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